Wasserversorgungs-Genossenschaft Söchtenau eG

Aktuelle Informationen zum Abkochgebot/Chlorung

Update – Stand 14.08.2019 20:00 Uhr

Die Abkochverfügung für das Trinkwasser der Wasserversorgungsgenossenschaft Söchtenau ist durch das Gesundheitsamt nun aufgehoben. Ein schriftlicher Bescheid folgt. Nachdem mittlerweile die Chlorung alle Teile des Trinkwassernetzes erreicht hat, ist das Abkochgebot nicht mehr notwendig.

Update – Stand 08.08.2019 23:00 Uhr

Gemeinsame Besprechung WVG Söchtenau, Gesundheitsamt und Wasserwirtschaftsamt am Wasserturm in Berg über die weiteren Maßnahmen und Ursachenforschung der Verkeimung. Die Chlorung des Leitungsnetzes wird uns noch ein paar Wochen beschäftigen.

Update – Stand 06.08.2019 21:45 Uhr

Die Chlorung unsere Leitungsnetzes läuft schon seit 24 Stunden. Bis an allen Endpunkten des Netzes ein bestimmter Chlorwert erreicht wird, geht die Chlorung weiter. Das Abkochgebot gilt solange, bis das Gesundheitsamt uns eine schriftliche Anordnung zur Aufhebung gibt.

Fälschlicherweise ist in der Zeitung beschrieben, dass die Ortschaften Rins, Aschau, Straß und Spöck v. Abkochgebot betroffen sind. Die Aussage ist nicht korrekt, da diese Ortschaften mit dem Trinkwasser der Gemeinde Söchtenau (Quelle Rachelsberg) versorgt werden. Die Leitungsnetze von der Wasserversorgungsgenossenschaft und Gemeinde sind nicht miteinander verbunden.

Schreiben LRA RO: Stand 06.08.2019 17:00 Uhr

Update – Stand 05.08.2019 19:32 Uhr

Achtung: Chlorung des Leitungsnetzes beginnt – Alle Bürger(innen) die eine Heimdialyse machen sollen sich wg. Chlorung des Trinkwassers mit Ihren zuständigen Arzt oder dem Gerätehersteller in Verbindung setzen. (Chlorung kann u. U. für die Dialyse schädlich sein)

Alle Aquarienbesitzer sollten aktuell keinen Austausch des Wasser im Aquarium wg. dem gechlorten Trinkwasser vornehmen.

Update – Stand 05.08.2019 17:00 Uhr

Die Ergebnisse der weiterführenden  Untersuchungen des Trinkwassers im Versorgungsbereich der Wassergenossenschaft Söchtenau machen eine Desinfektion des Leitungsnetzes mittels Chlor erforderlich.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Wie das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim mitteilt, wurden im Bereich des Hochbehälters Enterokokken nachgewiesen, als eindeutiger Hinweis auf eine fäkale Verunreinigung des Trinkwassers. Durch die bereits seit 1. August bestehende Abkochverfügung und die nun begonnene Desinfektion des Trinkwassers mittels Chlor kann eine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher ausgeschlossen werden.

Die Abkochverfügung gilt solange, bis eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist.

Bis dahin fordert das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim die Abnehmer auf, nur abgekochtes Wasser zu verwenden, wenn es als Trinkwasser, zur Zubereitung von Getränken und Nahrung, zum Waschen von Salaten, Obst und Gemüse, zum Spülen von Gefäßen, in denen Lebensmittel aufbewahrt werden oder zum Zähneputzen oder zur Mundhygiene gebraucht wird. Das Wasser muss mindestens sprudelnd aufkochen und anschließend 10 Minuten abkühlen, um vorhanden Keime wirksam abzutöten.

Gleichzeitig zur Desinfektion des Leitungsnetzes erfolgt eine konsequente Ursachenklärung.

Von der Abkochverfügung und Desinfektion betroffen sind folgende Ortsteile, die von der Wassergenossenschaft Söchtenau versorgt werden:

In der Gemeinde Söchtenau die Orte Söchtenau, Haid, Hayng, Unterthal, Heumühl, Schürfmühl, Furtmühl, Esbaum, Berg, Teile v. Lampersberg, Wilperting, Stucksdorf, Stetten, Dingbuch. In der Gemeinde Halfing betroffen sind die Orte Mühldorf, Egg und Brüningsau. In der Gemeinde Vogtareuth betrifft es die Orte Straßkirchen, Hölking, Rackerting, Reipersberg, Entmoos, Forst und Wall.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Update zum Abkochgebot – Schreiben LRA RO: Stand 03.08.2019 18:56 Uhr

ACHTUNG

Bei routinemäßigen Trinkwasseruntersuchungen im Versorgungsgebiet der Wassergenossenschaft Söchtenau wurden an zwei Stellen im Leitungsnetz coliforme Keime nachgewiesen.

Die Ursache der Verunreinigung wird derzeit geklärt, Maßnahmen zur Behebung der Störung sind eingeleitet. Es werden zudem engmaschige bakteriologische Kontrolluntersuchungen im gesamten Versorgungsgebiet durchgeführt. Bis die Ergebnisse vorliegen ist das Wasser vorsorglich für den menschlichen Gebrauch abzukochen. Die Abnehmer werden aufgefordert, Wasser nur abgekocht zu verwenden, wenn es als Trinkwasser, zur Zubereitung von Getränken und Nahrung, zum Waschen von Salaten, Obst und Gemüse, zum Spülen von Gefäßen, in denen Lebensmittel aufbewahrt werden oder zum Zähneputzen und zur Mundhygiene gebraucht wird. Das Wasser muss sprudelnd aufgekocht werden und anschließend eine Abkühlzeit von mindestens 10 Minuten eingehalten werden, um eventuell vorhandene Keime wirksam abzutöten.

Bitte geben Sie die Informationen auch an ihre Mitbewohner und Nachbarn weiter.

Stand der Miteilung 01.08.2018 21:08 Uhr

Wasserturm